Schmiermittel

Das Schmieren ist nervig, aber für einen verschleißarmen und ausfallsicheren Betrieb notwendig.

Für diverse Anwendungen gibt es alle möglichen Schmiermittel. Hier die richtige Wahl zu treffen ist nicht so einfach. Was für die eine Anwendung top ist, kann für eine andere zum großen Flopp werden.

Spindeln, mit Ausnahme von Kugelumlaufspindeln schmiert man am besten mit einem lithiumverseiften Mehrzweckfett. Da manche auch geschlossene Bauräume haben, in denen es nunmal auch etwas wärmer wird, empfiehlt sich ein Fett, welches auch höhere Temperaturen verträgt.

Sinterbuchsen, Linearkugellager, Muttern von Kugelumlaufspindeln etc kann man gut mit Feinmechaniköl schmieren. Jedoch hat sich in letzter Zeit herausgestellt, dass einige Feinmechaniköle nicht so säurefrei sind, wie auf der Flasche versichert wird. Daher empfehle ich hier unser 46-er Buchsenöl.

Eher ungeeignete Schmiermittel sind Pflegeöle wie z.b. Balistol, Kriechöle wie WD40 und Öle mit Feststoffanteil (PTFE-Ölspray).
Balistol ist zwar nicht zwingend schädlich, jedoch ist es eher als Pflegeöl für Waffen entwickelt worden und wird dort auch gerne genommen, da es auch für die Holz- und Lederpflege einsetzbar ist.
Kriechöle kommen zwar an jede stelle, sind oftmals aber flüchtig, so dass nach kurzer Zeit ein Trockenlauf eintritt. Zudem schwemmt es bestehendes Öl/Fett aus den Kugelkäfigen bzw. dem Gefüge der Sinterlager heraus.
Öle mit Feststoffen in Sinterlagern verstopfen mit der Zeit die Poren des Sintergefüges, bei Wälzlagern (=Kugellagern) setzen sich die Feststoffe auf die Wälzkörper und in die Laufringe, werden dort plattgewalzt und sorgen mit der Zeit dafür, dass die Lager schwergängig werden oder sogar kaputt gehen.

Wälzlager kann man zwar auch gut mit Fett schmieren, jedoch ist bei den Druckern ein sehr leichter Lauf von Nöten. Daher diese besser mit Öl schmieren.
Geschlossene Wälzlager (ZZ, 2Z, 2RS usw.) haben eine lebenslange Fettfüllung, hier ist kein Schmieren erforderlich.

Unsere Produkte, die wir sorgfältig bezüglich Anwendung und Eigenschaften ausgewählt haben, sind Markenschmierstoffe, die so auch in der Industrie eingesetzt werden.
Das Fett verträgt spielend Temperaturen bis 120°C, was auch den Einsatz in geschlossenen Bauräumen ermöglicht.
Das Öl ist nicht zu dickflüssig, ist mit Additiven angereichert, die den Verschleiß noch weiter minimieren und besonders reaktionsarm im Bezug auf Korrosion, Oxidation usw. 

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