Warum M4P-Filament?

Vorweg, ich verkaufe nichts, wovon ich nicht überzeugt bin. Das gilt bei Filamenten ebenso wie z.b. für unsere Sinterbuchsen im Sleeve.
Ich habe selbst schon einige Filamenthersteller probiert und vor über 2 jahren an M4P hängen geblieben. Kein anderes Material konnte bislang in Qualität und gleichbleibender Qualität so überzeugen. Oft, wenn ich dann doch mal etwas anderes bestelle und teste, ärgere ich mich über das ausgegebene Geld.

 

Warum man auf Material4Print setzen sollte: 

1. Fertigung in Deutschland
2. Das Material ist im Vergleich zu den meisten anderen Filamenten besonders rein
3. Durchmesserschwankungen sind nur minimal

Zu 1.:

Einerseits schafft dies Arbeitsplätze im Land, die Produktion läuft nach deutschen- und EU-Vorschriften und es wird Wert auf Qualtiät gelegt.

Zu 2.:

Viele Hersteller additivieren die Kunststoffe, um die Filamentextrusion zu beschleunigen. Zwar hat das stellenweise den Vorteil, dass es sich auch am Drucker etwas besser extrudieren lässt und manche Fehler/abweichungen stärker verschwimmen (nicht so deutlich sichtbar sind), jedoch beeinflusst die Additivierung auch die Eigenschaften des Materials selbst.
So können Festigkeit/Zugfestigkeit, Glasübergangstemperatur, Härte usw. herabgesetzt werden.
Auch die chemische Beständigkeit wird hierbei oft stark beeinträchtigt.
Bei PLA z.b. kann man das prüfen, in dem man ein Stück Filament in Acetone legt. Acetone sollte dem PLA nichts anhaben können. lediglich die Pigmente können leicht ausgewaschen werden. 
Werden die Pigmente komplett ausgewaschen oder das Material wird weich/löst sich auf, dann ist davon auszugehen, dass das Filament stark additiviert ist. Meistens sind die Additive auf den Herstellungsprozess ausgelegt, weniger auf die Druckbarkeit.
Da man bei den Additiven auch nie wirklich weiß worum genau es sich handelt, sind diese Filamente nun auch nicht mehr lebensmittelecht (je nach Additiven) und auch nicht wirklich für die Produktion von Spielzeug usw. geeignet.
Material4Print benutzt lediglich frische und reine Rohstoffe in gleichbleibender Qualität. Aus Kostengründen wäre es günstiger Recyclingmaterial zu verarbeiten, jedoch weiß man hier nie, welche Additive bei der "Erstproduktion" eingesetzt wurden, so dass dann auch teils starke Schwankungen der Additiv-Zusammensetzung im Material vorhanden sind und somit auch die Druckbarkeit mal positiv, meist aber eher negativ beeinflussen würden.

Material4Print additiviert die Kunststoffe nicht, so dass bestenfalls Additive aus dem Masterbatch (Farbiges Granulat zum färben des Kunststoffes) nebst den Pigmenten selbst enthalten sind.

Dies wirkt sich positiv auf die Materialeigenschaften aus, besonders wenn man technische Teile druckt.
Andererseits sind die Temperaturen beim Drucken oft ein klein wenig höher als bei anderen Filamenten.

Zu 3.:

Durchmesserschwankungen sind der größte Feind beim 3D-Druck. Schwankt der durchmesser stark, so wechselt (wenn die drucksettings richtig eingestellt sind) der druck ständig von Unter- zu Überextrusion und zurück. 
Folgen hieraus sind ungleichmäßige Extrusionsbreiten (besonders sichtbar an den Perimetern, hier hat man dann oft einige Rillen und Stellen, an denen überschüssiges Material herausquillt). 
Das kann zu geringen Maßabweichungen als auch verminderter Festigkeit des Druckteils führen, weil die Perimeter nicht überall miteinander verbunden sind (Lücken zwischen den Extrusionsbahnen).
Je geringer die Schwankungen im Material sind, um so besser kann man die Extrusion ansich einstellen und um so geringer sind diese negativen Effekte.

 

Fazit: Sowohl für "Figurendrucker" als auch technische Drucker ist M4P die beste Wahl, da die Drucke insgesamt besser werden, wenn man mal die richtigen Einstellungen gefunden und verstanden hat.

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