Wie verbinde ich eine Spindel richtig mit einem Motor?

Kurz vorweg: Es geht hier um die Spindel und die Methode, die bei den chinesischen Druckerbausätzen gern auf der Z-Achse gebraucht wird.

Zunächst ist Spindel nicht gleich Spindel. Oftmals werden gewöhnliche metrische Gewindestäbe verwendet. Diese sind eher ungeeignet, da das metrische Gewinde in der Kategorie Verbindungsgewinde eingeordnet wird. Richtig wäre hier eine Trapezgewindespindel, die eine "echte" Bewegungsgewindespindel dastellt.

Oft wird die Spindel einfach abgesägt und mit einer flexiblen 8x5mm flexiblen Kupplung an der Motorwelle angebracht.
Nun haben die spindeln oft aber etwas Untermaß (z.b. 7,7-7,9mm) an den Gewindegängen, weshalb sie anschließend eiert. Zudem ist die flexible Kupplung an dieser Stelle fehl am Platz; diese kann das eiern sogar noch verstärken. Zudem kann sie sich dehnen, stauchen und bei Schwergängigkeit verwinden, was sich im Druckbild stark auswirken kann.

Richtig wäre hier einen 5mm Wellenzapfen an der Spindel anzudrehen und diese mit einer starren 5mm/5mm Wellenkupplung mit dem Motor zu verbinden.
Da bei dieser Wellenkupplung die Bohrung auch in einem statt zwei Arbeitsgängen (wie bei der 5mm/8mm-Kupplung) ausgeführt wird, ist auch hier ein Versatz auszuschließen.

Trapezgewindespindeln, passende Drehbearbeitung und 5/5mm Wellenkupplungen findet ihr im Shop.
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